Differenzierte Leistungsdiagnostik statt Zensuren

„Gibt man dieselben Arbeiten einer größeren Zahl von Lehrern und Lehrerinnen zur Bewertung, streuen die Noten über die ganze Skala von 1 bis 6. Und das nicht nur im Aufsatz, sondern auch in Rechtschreibung und in Mathematik. Für den einen ist der Lösungsweg wichtig, für den anderen zählt nur das richtige Ergebnis.“ (Prof. Hans Brügelmann, Universität Siegen) 

Die Aussagekraft von Zensuren ist gering. Sie sind nur scheinbar objektiv und verbreiten zu häufig Angst und Schrecken. Wir halten neue Formen der Leistungsbewertung für unverzichtbar. Deshalb haben wir ein differenziertes Rückmeldesystem entwickelt, das Schülerinnen und Schüler und Eltern gleichermaßen und zeitnah über den Stand des Lernens und der Entwicklung informiert.

 

Individuelle Zertifikate und Lernentwicklungsberichte (LEB)

Individuelle Zertifikate und Lernentwicklungsberichte ersetzen die traditionellen Formen der Leistungsbewertung. Die Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler ist hierbei von großer Bedeutung, vergleichende Leistungsbewertung findet nicht statt. Schülerinnen und Schüler und Eltern werden zudem zu drei Beratungstagen pro Schuljahr eingeladen, an denen sie wenigstens 30 Minuten Gesprächszeit mit den Klassenlehrern haben. In einem Dreiecksgespräch wird das Lern- und Sozialverhalten reflektiert und analysiert. Gemeinsam erarbeiten wir Ziele für die nächsten drei Monate. Zensuren erteilen wir erst im letzten Teil der Schulkarrieren, wenn Arbeitgeber und Universitäten dies fordern.

 

Das Logbuch

Mit dem Logbuch planen und reflektieren unsere Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Lernen. Es erlaubt den Stand ihres Lernens zu überblicken. Das Logbuch dient der Kommunikation mit den Eltern und als Grundlage für Tutoren- und Beratungsgespräche. 

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