Alkohol tötet langsam – wir haben also viel Zeit

 

Momentan herrscht an unserer Schule eine heftige Debatte. Nicht etwa, ob wir  jemals einen sinnvollen Artikel von Davor zu erwarten haben, sondern viel wichtiger, ob wir saufen dürfen auf der Abschlussfeier. Mit 16 Jahren darf man Bier, Wein und Sekt trinken, Spirituosen sind ab 18.

 

Saufen desinfiziert den Magen, trainiert die Leber, putzt die Nieren sauber und spült die Harnröhre frei. Man könnte also meinen, es ist nichts auszusetzten am regelmäßigen Konsum von alkoholischen Getränken. Wären da mal nicht diese verdammten Jugendlichen, die es mal wieder nicht mit der Dosierung hinbekommen und als Folge den Magen so dermaßen sauber haben, dass er anfängt, selbst den gesunden Mc-Donalds Burger auszukotzen oder die Harnröhre dermaßen freigespült ist, dass der Urin einfach so druchflutscht und sie sich in die Hose pinkeln.

 

Aber zu hoher Alkoholkonsum bringt auch Vorteile, z.B. regt er das Paarungsverhalten von Jugendlichen an. Dies ist der Grund, warum die Geburtenrate in den letzten Jahren so hoch angestiegen ist. Das auf uns zukommende Wirtschaftswunder ist also ebenfalls dem Alkoholkonsum der Jugendlichen zu verdanken. Zudem verbessert sich das Sozialverhalten von Jugendlichen. Vor allem aber sorgt Alkohol dafür, dass die Jugendlichen döööfer werden, indem er das Absterben von Gehirnzellen fördert, ihnen Kopfschmerzfaktoren wie Mathematik erspart bleiben und sie ihre Zeit sinnvoll nutzen können. Z.B. Für Teewurstwettesswettbewerbe.

Es sollte also keeeeeiiiinnnn Verbot von Alkohol auf Abschlussfeiern geben.

 

Für Logik- oder Sachfehler entschuldigt sich der Autor an dieser Stelle. Und damit dieses Blatt Papier nicht sinnlos verschwendet wird, folgt hier noch ein Bild von einer wunderschönen Hortensie: Liebe Grüße von Ammon Haupt

 

 

Zuckerkrankheit

 

Unter Diabetes Mellitus, auch genannt Zuckerkrankheit, versteht man eine Stoffwechselstörung, bei der die Bauchspeicheldrüse zu wenig oder gar kein Insulin produziert. 

Es gibt 2 Typen von Diabetikern. 

Typ 1 ist die “Jugendlichen Diabetes“. Diese Art wird so genannt, weil sie meistens vor dem 40. Lebensjahr auftritt. Ältere Menschen können ebenfalls daran erkranken. Meistens aber tritt es bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die schlank oder sogar untergewichtig sind, auf. Diese Art von Diabetes macht ca. 10% aller Diabetes-Erkrankungen aus.

 

Die Ursache für Typ 1 ist eine Störung, bei der wichtige körpereigene Antigene fälschlicherweise vom Immunsystem als „fremd“ erkannt werden. Diese lösen wiederum eine Auto-Immunreaktion aus, welche sich gegen die Insulin produzierenden Zellen richtet. 

 

Steigt der Blutzuckerwert hoch an, können Menschen mit Diabetes das Bewusstsein verlieren und in ein diabetisches Koma fallen. Eine Behandlung mit Insulin ist daher lebensnotwendig und die einzige Lösung, das fehlende körpereigene Insulin zu ersetzen. 

 

Typ 2 Diabetes wurde früher auch als “Altersdiabetes“ bezeichnet. Er tritt meistens erst nach dem 40. Lebensjahr auf, aber das Erkrankungsalter sinkt zunehmend. Der Typ 2 Diabetes kann sogar bei Kindern und Jugendlichen auftreten.  

Ein Mensch, der an Typ 2 Diabetes erkrankt ist, produziert in der Regel noch Insulin. Es kann aber nicht richtig genutzt werden. Diesen Zustand nennt man Insulinresistenz. Mit der Zeit produziert der Körper immer weniger,  was zu einem relativen Insulinmangel führt. Diabetes Typ 2 tritt meistens bei übergewichtigen Menschen auf. Sie ist die häufigste Art der Diabetes. 90% aller Erkrankten  haben Diabetes Typ 2. 

 

Die Ursachen für Typ 2 sind familiäre Veranlagung, aber auch falsche Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Ein Insulinersatz kann notwendig werden. Diabetes Typ 2 wird meist erst bei Routineuntersuchungen  erkannt, da kaum Beschwerden auftreten.  

Wir haben eine von Diabetes betroffene Person für euch interviewt. 

 

Geschrieben von: Max Gieseking | Geschrieben am: 08.09.2015

 

Eine Betroffene erzählt

Das Diabetes Interview

Woran haben Sie gemerkt, dass Sie Diabetes bekommen haben?

Ich hatte ganz viel Durst und war immer, müde, schlapp.

Wie war es, als Sie die Diagnose bekommen haben?

Schock. Ich wusste davon ja noch gar nichts. Ich habe mein Zeugnis bekommen und bin nach Hause gekommen und mir war einfach nur schlecht. Das ging Tage so und es ging mir schlecht. Ich war 14 Jahre alt und es war kurz vor meinem Geburtstag, als Diabetes diagnostiziert wurde. Das ist schon 20 Jahre her.

 

Gibt es in ihrer Verwandtschaft Diabetes?

Meine Großmutter hatte Altersdiabetes. Da gibt es aber keinen Zusammenhang. Altersdiabetes entsteht durch verschlissene Organe. 

Welchen Diabetes Typ haben Sie?

Typ 1, Diabetes Mellitus (Kinder und Jugendlichen Diabetes) Eine schwere Form der Diabetes. Ich muss Insulin spritzen und Diät halten. Da muss gespritzt werden. Da helfen keine Tabletten.

Änderungen im Alltag:

Die waren ganz schön eingreifend, weil der Arzt sagte, was man alles nicht darf. Keine Süßigkeiten, 5 Mahlzeiten ganz genau abgewogen! Ich durfte fast nichts essen, was ich gerne mochte. Ich durfte keine Cola mehr trinken, keinen Honig, keine Süßigkeiten. Alle diese Dinge sollten mir irgendwie weggenommen werden. Gerade mit 14 / 15 ist das schwierig, weil es ja alle dürfen. 

Haben Sie Angst vor Folgeerkrankungen?

Auf jeden Fall! Das ist das Allerschlimmste. Früher hat mich das nicht interessiert. Da hätte ich gesagt: „Lieber kurz und gut als lang und qualvoll“. Heute sehe ich das natürlich anders. Ich möchte Kinder haben und diese aufwachsen sehen. Und wenn man das nicht mehr kann, ist das blöd. Wenn man z.B. das Augenlicht verliert. Ich muss jährlich zum Augenarzt gehen. Jedes Mal, wenn ich da hin gehe, habe ich natürlich Angst, dass schon Schäden da sind. 

Haben Sie schon Probleme wie Gefäßverschleiß oder Wundheilungsstörungen?

Ja auf jeden Fall. Das hat man schon relativ früh. Das sehe ich, wenn ich mich irgendwo geschnitten habe. Erst gestern oder vorgestern habe ich mir hier in den Finger geschnitten und das dauert meist eine ganze Woche, bis es verheilt. Bei Kindern ist eine Verletzung innerhalb von wenigen Tagen verheilt.  Das dauert dann bei mir eine ganze Woche und sieht hinterher mit einer Narbe nicht schön aus. 

Wie waren die Reaktionen der Nachbarn, von Freunden und der Familie, als Sie Diabetes bekommen haben?

Das war schon sehr krass. Mein Papa wollte das überhaupt nicht glauben. Der meinte, das gehe schon wieder weg. Für meine Eltern war es richtig schlimm. Die haben das erst mit der Zeit realisiert. Meine Großmutter hat sich Vorwürfe gemacht, dass sie daran schuld sei, dass ich Diabetes bekommen habe. Das ist aber falsch. Denn Altersdiabetes ist Typ2 Diabetes und kein Typ 1.

Gehen Sie offen mit Ihrer Krankheit um?

Es ist nicht so dass ich damit überall 'rumrenne und sage: „Guck' 'mal, ich habe Diabetes!“ Aber mich fragen natürlich auch die Kinder und meine Klasse: „Was hast du denn da für ein Gerät an der Hose?“ Ich trage ja meine Insulinpumpe immer bei mir. Und das fällt natürlich auf. Dann erkläre ich das auch. Warum auch nicht? Bei manchen Klassen ist das auch ganz notwendig, dass diese das wissen, denn wenn mir schlecht wird, hier müssen sie wissen, wie man damit umgehen muss, wann ich Hilfe brauche. Das ist schon wichtig, dass mein Arbeitgeber (die Schule), meine Kollegen und die Klassen informiert sind.

 

 

 

Was raten Sie Jugendlichen, die Diabetes gerade erst bekommen haben?

Ohh, auf jeden Fall einen Diabetologen aufsuchen. Das ist der Facharzt dafür. Der gibt einem dann die richtige Therapie und natürlich auch Aufklärung. Für kleine Kinder gibt es  z.B. auch schöne Bücher wie der „Diabetiger“. Da kriegt dann ein kleiner Tiger Diabetes und es wird dann erklärt wie er damit umgeht, wie er in der Schule klarkommt, … . Da gibt es heute schon ganz andere Sachen, als zu meiner Zeit. 

Haben Sie durch Diabetes im Sport Probleme bekommen?

Ich darf bestimmte Sportarten nicht ausführen. Man kann sogar Leistungssportler mit Diabetes sein. 

Welche Tätigkeiten dürfen Sie nicht ausführen?

Tauchen, Busfahrer und Pilot werden, …

Können Sie schwimmen?

Meine Insulinpumpe ist nur Spritzwasser geschützt. Wenn ich schwimmen gehen will, muss ich diese ab machen und kann dann bis zu 2 Stunden im Wasser bleiben. Das muss vorher aber alles eingestellt und geplant werden. 

Wie gewöhnt man sich an Diabetes?

Das ist zuerst schwer, aber man hat ja keine Wahl. Es ist alles anders. Ich brauchte psychologische Hilfe. Gerade im Jugendalter, wenn viele in die Disko gehen und sich volltrinken und / oder rauchen. Das geht mit Diabetes nicht. Auch Drogen (gehen sowie so nicht, aber gerade als Diabetiker). Da sind auch viele Geschichten an mich herangetragen worden. Hast du schon gehört. Wenn du nicht aufpasst, passiert dir das und das. Das ist schon blöd. Wegen Diabetes sind auch schon viele Kinder und Jugendliche ins Koma gefallen und nicht wieder aufgewacht. Das wird an einen dann auch im jugendlichen Alter herangetragen. Aber auch Verwandte möchten einen damit schützen. 

Wie oft müssen Sie sich am Tag Insulin spritzen?

Am besten ist es fünf Mal am Tag. Ich trage einen Sensor, der mit der Pumpe verbunden ist und mich automatisch warnt, wenn der Blutzucker zu hoch oder zu niedrig ist. Dieser Sensor ist sehr teuer (>1000€) und wird nur selten vom Arzt verschrieben. Der Unterhalt pro Woche ist auch sehr teuer. 

Hatten Sie schon 'mal Probleme mit der Insulinpumpe?

Ohh ja. Das Schönste ist, wenn sie ausfällt, und das im Urlaub. Das ist mir schon so oft passiert. Einmal auf Borkum, da mussten sie mir die Pumpe hinterher fliegen. Da kam das Flugzeug und das kostet natürlich auch schon einiges. „Nur“ wegen einer Insulinpumpe ein Flugzeug loszuschicken, ist schon etwas Besonderes und nicht billig. Einmal ist sie mir in Frankreich im Urlaub ausgefallen. Da musste ich drei Tage darauf warten. Da muss man dann die Zeit mit einem Notfallset irgendwie überbrücken. Dieses Notfallset hält aber auch nicht allzu lange. 

Im Notfallset sind eine Insulinampulle und ein Dutzend Einwegspritzen. Die Insulinampulle muss kühl gelagert werden. 

 

 

Kaiserschnitt und Magensonde: Zwei Wochen Praktikum im Krankenhaus

 

Habt ihr nicht schon immer davon geträumt, acht Stunden an der Seite eines jungen, dynamischen und gut aussehenden Anästhesisten zu verbringen? 

Ich durfte dies zwei Wochen bei einem Praktikum erleben. Vielleicht waren die Anästhesisten nicht immer jung und gut aussehend, aber interessant war das Praktikum  trotzdem. 

Ich opferte meine wertvollen Herbstferien, um zwei Wochen im Johannes Wesling Klinikum in der Anästhesie zu hospitieren. 

 

Kaum angekommen durfte ich direkt in den Operationssaal in die Abteilung Hals-Nase-Ohren ( HNO ). Nachdem ich mich  in die grüne OP Kleidung geworfen hatte, bekamen die ersten Kinder schon ihre Mandeln heraus operiert. Zwischendrin wurde mir etwas schwummerig, aber auch diese brenzlige Situation überstand ich, ohne in Ohnmacht zu fallen.

In den darauf folgenden Tagen durfte ich dabei zusehen, wie immer mehr Menschen ihre Mandeln und Polypen entnommen wurden, und wie die Nasenscheidewand gerichtet wurde. 

Das Highlight des Praktikums war der Besuch im Kreißsaal, als ich bei einem Kaiserschnitt dabei sein durfte. Dabei wachte eine Krankenschwester darüber, dass ich nicht umfalle. Sie nahm mich freundlich in den Arm und ich fühlte mich gut aufgehoben.

 

 

                                                          Sehr interessant waren die Tumorentfernungen und die Eingriffe der Unfallchirurgie. 

Was mich auch beeindruckt hat, war, was die Ärzte mir schon alles zugetraut haben. Ich durfte ganz allein, bei Menschen die in Narkose lagen, eine Magensonde legen und entfernen, EKG anschließen, Nasensonden legen und entfernen, Spritzen mit unter anderem Propofol abfüllen - an diesem Medikament ist Michael Jackson übrigens gestorben - und sogar intubieren durfte ich. 

 

Ich habe gelernt, dass man als AnästhesistIn sehr viel Verantwortung übernehmen muss, und dass es trotz aller spannender und interessanter Situationen bei sehr langen OP's auch „langweilig“ werden kann,  denn wenn alles gut läuft,sitzt man viel herum und muss nur Apparate beobachten.

 

Abendessen unter Palmen, aber keine Toten...

 

Es fing vorerst ganz harmlos an.. Wir waren auf Schlussfahrt auf Malta.

Ein gemeinsames Abendessen sollte den Tag krönen. Doch am Abend mussten wir feststellen, dass er doch ein bitteres Ende nehmen sollte...

Denn dieser Abend sollte - fast - unseren Tod bedeuten! Sollte...

Für den letzten Abend der Abschlussfahrt unserer Klasse schlugen unsere Lehrer ein gemeinsames Abendessen vor. Wo.. entschieden sie.

Wer sich jetzt  denkt: „Natürlich Malta!“ der hat sich zwar zugegebenermaßen gut informiert, liegt aber mit der Antwort knapp daneben. Nein... unsere Lehrer hatten etwas viel Scheußlicheres im Sinn...

 

I.Spannende Fassung

 

Als wir den Raum, in dem wir speisen sollten, betraten, bekamen einige nur schwer Luft, weil es darin ziemlich stickig war. Doch mir machte das nichts.

Ich setzte mich auf einen Platz und wartete auf die Bedienung. Trotzdem hatte ich ein mulmiges Gefühl.

Während die anderen sich unterhielten, sah ich mich um. Ich sah keine anderen Gäste. Warum?

Ich schaute mir die Kellner genauer an. Sie guckten grimmig zu uns 'rüber.

Plötzlich fing es an zu regnen. Merkwürdig... vorhin war keine einzige Wolke am Himmel. Noch während ich darüber nachdachte, nahm die Katastrophe ihren Lauf. Das Licht ging aus.Totale Finsternis umgab uns.

Panik brach aus. Schrille Schreie durchbohrten den Raum. In dieser aussichtslosen Lage übernahm ein Schüler Verantwortung: „Beruhigt euch, Leute! Benutzt eure Handys als Taschenlampe!“ Er schaffte es, durch Schattenspiele an der Wand, die Lage zu entspannen. Alles war gut. Vorübergehend.

 

Plötzlich ein Tropfen. Ein Tropfen fiel auf meine Hand. Aber was für einer? Mein Herz blieb stehen. Ich griff nach dem Handy. Wasser? Wasser!

Es regnete 'rein, daher auch der Kurzschluss.

Nun spürte ich etwas an den Füßen.Der Wasserpegel im Raum begann zu steigen.  Am Stamm der wunderschönen Palmen, die durch das Dach wuchsen, rann das Wasser herunter. Nun kippte  die Stimmung erneut. 

„Jetzt reicht 's, ich rufe die Polizei!“ rief jemand. Doch oh Graus: Kein Empfang.

„Ich habe Empfang!“ rief jemand, doch da rempelte ihn eine Kellnerin an, das Handy fiel zu Boden und war kaputt.

Nach einem kurzen Moment der Stille liefen alle auf den Ausgang zu. Doch es hatte sich  eine riesige Pfütze gebildet. Stand sie unter Strom?

Ich machte den ersten Schritt - und überlebte. Wie? Meine Schuhe hatten Gummisohlen. 

Sie schützten uns vor der Elektrizität. Schnell liefen alle nach draußen.

 

 

 

II. Witzige Fassung

 

Es war angeblich ein drei-Sterne Hotel, in dessen – oh Gott, wie nennt man so was? - Halle? Höhle? Hölle! In dessen Hölle wir speisen sollten.

Als wir dann diese Hölle betraten, bot sich uns ein 'verdammt, willst du mich verarschen?' Moment. Doch inmitten von diesem 'verdammt, willst du mich verarschen?' Moment fanden wir einen Lichtblick.

Doch das Licht war dann nicht mehr lange da, - aber da sind wir noch nicht –

als wir die wundervolle Vegetation wahrnahmen.

Es waren Bäume, Palmen, die durch die Decke wuchsen.  

Man hatte  einfach ein Loch ins Dach gesägt und die Palmen konnten sich wunderbar entfalten. Damit die Kunden darunter nicht nass wurden, hatte man die Lücke zwischen Stamm und Dach mit Plastiktüten ausgekleidet. Eine tolle Idee, wie sich noch zeigen sollte. 

 Wahrscheinlich waren die Bäume schon vorher da und man hatte einfach drum herum gebaut! Frei nach dem Motto: „Gratis Deko!“  

Wir saßen also an unserem Tisch und bekamen merkwürdige Appetithappen serviert. Uns Ostwestfalen kamen die sehr merkwürdig vor, doch als die ersten Lebensmüden und Welterfahreneren sich trauten, sie zu probieren, stellten wir fest, dass sie gar nicht so übel waren.    

Irgendwie schafften wir es,  uns zu entspannen und es uns „gemütlich“ zu machen. Wir fingen an zu quatschen. Unterdessen tobte über unseren Köpfen ein Gewitter, der Regen trommelte auf das Dach und klatsch!   die Plastiktüten, die wie ein Schal um die Palmenstämme geschlungen waren hatten dem Unwetter nicht stand gehalten und viele Liter Wasser ergossen sich auf den Boden. 

Während wir den Kellnern dabei zuschauten, wie sie versuchten, nicht auszurutschen und sich fortbewegten, als glitten sie auf Langlaufskiern,sagte einer: „Das kann man sich echt nicht mehr mit anschauen!“ und klick! das Licht ging aus!

Irgendein Genie war  auf die Idee gekommen, die Stromleitung unter dem Loch in der Decke durch zuführen und es ergab einen Kurzschluss.

Ein Klassenkamerad fragte, ob die Elektrizität im Wasser in Verbindung mit

– Achtung! -

Gummisohlen nicht gefährlich sei. Viele meiner Mitschüler fürchteten um ihr Leben, aber ich hatte zum Glück im Physikunterricht aufgepasst und blieb gelassen.

 

PS.: Alle haben diesen Abend überlebt.

 

 

Interview von Maic Schillack zum Thema Flüchtlinge

 

Der Vater von Marlin Schillack ist Baudezernent in Neustadt am Rübenberge

Im  Moment haben viele Städte und Kommunen mit dem Thema Flüchtlinge zu tun. So auch Neustadt am Rübenberge. 

 

Herr Schillack, was sagen Sie dazu, dass auch  hierher Flüchtlinge kommen?

Zweigeteilt: Zum einen freut man sich, dass man helfen kann und zum anderen stellt das meine Kollegen und mich, sowie die Stadtgesellschaft vor große Herausforderungen.

Wie viele Flüchtlinge kommen eigentlich nach Neustadt?

Pro Monat kommen zwischen 30 und 50 Flüchtlinge zu uns. Und ab Januar gehen wir davon aus, dass diese Zahl nicht abnehmen wird, sondern eher steigt. 

 

 

In manchen Kommunen werden für Flüchtlinge Sporthallen geschlossen auch in Ihrer? 

Wir haben bereits eine Sporthalle belegt mit 46 Flüchtlingen aus Eritrea und Syrien.

 

 

Und was sagen die Lehrer und Schüler dazu? 

Die sehen sicherlich die Notwendigkeit ein und bringen sich weitestgehend mit in die Betreuung ein. Wobei ich hinzufügen muss, dass der Schulsport bisher nicht eingeschränkt worden ist.

Wo bringen Sie denn die Flüchtlinge sonst noch unter? 

Wir haben zwei Grundschulen, die nicht mehr in Betrieb sind, umgerüstet und 94 Plätze geschaffen. Es wird auch ein Modulbau neben unserem Schulzentrum mit 150 Plätzen errichtet. Außerdem haben wir ein Hotel mit 70 Plätzen gekauft. Bis zum Herbst nächsten Jahres werden wir zwei dreigeschossige Wohnblöcke errichten und dann 148 Wohnungen mit 420 Flüchtlingen belegen.

Was sagt das Schulzentrum dazu, dass neben ihm ein Modulbau für Flüchtlinge entsteht? 

Sie sehen das nicht sehr positiv, weil sie vermuten, dass es Stress zwischen dem Schul- und Flüchtlingsgelände geben wird, Beschmutzung und so weiter. Wir als Stadt sehen das anders, da die Flüchtlinge rund um die Uhr betreut werden.

Wer sorgt in diesen Unterkünften für Ordnung und Komfort? 

Um Komfort kümmern wir uns derzeit, für Ordnung sorgt ein Wachdienst, aber für Sauberkeit die Flüchtlinge selber.

Sie bauen Häuser für Flüchtlinge, was kostet uns denn der Spaß und macht das überhaupt Sinn, das wir etwas Neues bauen? 

Insgesamt kostet das den Steuerzahler erheblich. Als Beispiel: wir geben für den Modulbau zwischen 4 und 6 Millionen Euro aus. 

Was passiert, wenn Flüchtlinge bei uns bleiben? 

Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass es für sie sehr schwer ist, Wohnungen zu mieten. Deshalb bieten wir ihnen zukünftig unsere gebauten Wohnungen an. 

Wie finden Sie das denn, dass in anderen Städten Flüchtlingsunterkünfte in Brand gesetzt wurden oder werden? 

Für mich sind das alles nur Bekloppte und gegenüber denen habe ich persönlich null Toleranz. 

Es gibt ja die Touristenattraktion in ihrem Landkreis, das Steinhuder Meer. Wird die Attraktion oder sogar die Innenstadt von Neustadt unter den Flüchtlingen leiden? 

Nein, bereichern! Die Welt ist bunt.

Aber die Innenstadt ist ja eigentlich nicht so belebt wie in anderen Städten. Wird sich das mit den Flüchtlingen ändern? 

Ich gehe davon aus, dass sich die Flüchtlinge, die auch über Geldmittel verfügen, in ihrem näheren Umfeld versorgen werden.

Wie viel Geld kriegen die Flüchtlinge von der Stadt zur Verfügung gestellt? 

Von der Stadt so wie so nicht, sondern von der Region Hannover. Bis zu 245 € monatlich

Ist das nicht ein bisschen zu viel? Was sollen die denn mit 245€ monatlich? 

Nein, sie müssen damit ihren gesamten Lebensunterhalt bezahlen, bis auf Miete, die bezahlen wir. Das heißt: ihre Lebensmittel, ihre Kleidung, Hygienemittel und so weiter.

Wie ist die Reaktion auf die Flüchtlinge in Neustadt? Insbesondere die der Händler und die der Bürger? 

Positiv. 

Haben Sie keine Angst dass unter den Flüchtlingen Terroristen sind? 

Nein! Da stehen wir sowieso in engem Kontakt mit der Polizei.

Was sagen eigentlich die Politiker, insbesondere der Bürgermeister zu den Flüchtlingen und den damit verbundenen Kosten? 

Gar nichts. Uns allen geht es darum, dass wir schnell Hilfe leisten können.

Wie werden die Flüchtlinge integriert?

  Freizeitangebote

  Schulen

  Kindergärten

  Integrationskurse

Um diese Sachen kümmern wir uns selbst verständlich und diese Angebote stehen auch schon jetzt zur Verfügung. 

Herr Schillack, ich danke Ihnen für das Gespräch.

Interview von Marlin Schillack

 

Flüchtlinge - bei mir zuhause

 

Wärt ihr bereit, einige Flüchtlinge bei euch zuhause aufzunehmen und zu ernähren ? 

Unvorstellbar oder ? Meine Familie und ich haben das gemacht und ich habe ein neues Bild von Flüchtigen, die nach Deutschland kommen.

 

Vor einer Woche war Ahmed (24) bei uns, der alleine ohne seiner Familie nach Deutschland kam. Er legte einen sehr weiten Weg zurück, den viele Leute seiner Familie nicht geschafft hätten, denn er hatte nicht viel Proviant bei sich.

Als Ahmed in Deutschland ankam, wusste er erst nicht ,wo er hin sollte: „So weit habe ich nicht gedacht, ich wollte nur noch weg von hier“, meinte er. Doch mein Onkel hat davon erfahren, dass der Sohn eines alten Nachbarn aus unserem Dorf in Syrien nach Deutschland gekommen ist. Mein Onkel hat ihn nach Minden gebracht und ihm eine Unterkunft gesucht, bis er zum Asylheim kann. Mein Onkel dachte dann erst an uns, weil wir ein kleines Gästezimmer mit einem ausklappbaren Sofa besitzen. Obwohl es zur Zeit ein wenig ungünstig war, willigte mein Vater ein, mit den Worten: „Ich lasse doch nicht den Sohn eines Mannes im Stich, der dasselbe für mich machen würde“. Also nahmen wir ihn auf und er machte einen guten und gebildeten Eindruck, denn er war in Syrien mitten im Studium, das er leider abbrechen musste, um nach Deutschland zu kommen. 

Er erzählte von den ganzen Zwischenstopps seiner Flucht und dass er glücklich sei, in Deutschland angekommen zu sein, aber dass er seine Familie verlassen musste, ist schwer für ihn.

An seinem Gepäck habe ich erkannt, dass er nur das Minimum mitnehmen konnte. Es ist traurig, seine ganze Familie und fast alles, was man besitzt, zurück lassen zu müssen. 

 

 

Was Lehrer nicht dürfen

Wir decken auf

 

Es ist Dienstagnachmittag, alle haben frei, nur ich nicht. Immer wieder diese Bestrafungen der Lehrer. Kennt ihr das, wenn ihr in der Pause vor dem Sekretariat sitzen müsst, weil ihr mal wieder Scheiße gebaut habt? Wir kennen viele Arten von Strafen und ihr kennt es sicherlich alle: 

Das Handy wird einkassiert, du wirst zum Nachsitzen verdonnert oder du musst extra Aufgaben erledigen. Total nervig, was Lehrer sich alles erlauben, aber dürfen sie das überhaupt?

 

Die nervigste Strafe überhaupt: Nachsitzen! Das Nachsitzen ist erlaubt, wenn der Lehrer nachweisen kann, dass du eine gewisse Menge an Unterrichtsstoff versäumt hast. Dies erfahren wir im Schulgesetz NRW, § 53 Abschnitt 2. Der Lehrer darf dich nicht nachsitzen lassen, wenn du krank warst oder zum Beispiel deinen Bus verpasst hast. Schwänzt du den Unterricht, hast du es dir selbst zuzuschreiben. 

 

Das nächste Problem im Unterricht: Du musst auf die Toilette, und der Lehrer verbietet es dir. Darf er das? 

Die Antwort auf diese Frage lautet: Nein! Lehrer dürfen es dir nicht verbieten, auf die Toilette zu gehen. Es zählt zu Körperverletzung im Amt(laut §340 StGB), Misshandlung Schutzbefohlener (§225 StGB), Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht (laut §171 StGB), Nötigung (§240 StGB) und Beleidigung (§185 StGB). Ein anderer Fall ist es, wenn der Lehrer dir den Toilettengang verbietet, da du öfter oder manchmal längere Zeit „auf Toilette“ bist.

 

Ihr kennt sicherlich diese Schüler, die im Unterricht immer ihre Jacke tragen. Manche Lehrer versuchen, dies zu verbieten, aber sie dürfen es nicht. An öffentlichen Schulen wie unserer kann niemand über die Kleidung der Schüler und Schülerinnen bestimmen. Diese Schüler oder Schülerinnen, die ihre Jacke im Unterricht anlassen, haben meistens einen psychischen Hintergrund. Manche denken, ihre Jacke sei etwas wie ein Schutzpanzer, andere wollen ihre Jacke anzulassen, weil sie sich in ihrem Körper unwohl fühlen. Letztendlich darf es der Lehrer nicht verbieten, dass ihr die Jacke anlasst.

 

Thema Handy. Das Handythema kennt jeder. Du willst nur kurz zurück schreiben und zack, sagt der Lehrer:“ Handy her!“ Darf er das? 

Leider ja. Lehrer dürfen dein Handy bis zum Ende des Schultages einbehalten, länger nicht. 

Trinken und essen im Unterricht, ein Dorn im Auge mancher Lehrer. Das Essen kann ein Lehrer verbieten, wenn es für ihn unerwünscht ist. Trinken erlauben die meisten Lehrer. Lehrer können aber fordern, dass bei Teppichboden nur Wasser getrunken wird. Sonst muss man mit seinen Getränken zum Trinken vor die Tür gehen. Falls ihr euch fragt wieso: Zuckerhaltige Getränke sind verboten, weil man den Teppichboden leicht versauen kann, wenn das Getränk umkippt.

 

Nun zum letzten Thema und auch somit zum Interessantesten. Dürfen wir in den Pausen das Schulgelände verlassen (z.B zum Supermarkt)? Wir mussten am Anfang unserer Schulzeit alle viele Dinge unterschreiben. Darunter war auch die Einverständnis bei, dass wir in der Mittagspause das Schulgelände verlassen dürfen. Auf einmal hieß es, wir dürfen das nicht mehr. Da der Versicherungsschutz verfällt, sobald wir das Schulgelände verlassen, wurde dies verboten. Das Schriftstück von den Eltern ist somit ungültig.Landessieger und trotzdem bescheiden!!!!!!!!!!

 

Einmal im Jahr wird der Englisch-Wettbewerb Big Challenge durchgeführt. Dieses Jahr kommt der Landessieger NRW aus Dankersen und geht auf unsere Schule. Er möchte nicht, dass sein Name genannt wird und ist auch nicht besonders gesprächig, wie ihr diesem Interview entnehmen könnt.

1.      Wann bist du nach Deutschland gezogen ?

2010 kam ich hier her, nachdem ich vorher in einer kleinen Stadt in der Nähe von Moskau lebte.

2.      Warst du in Russland auf einer Schule ?

Ja ich war auf einem Gymnasium.

3.      Wie war die Schule in Russland ?

Es gab eine Uniform - Pflicht bis zur fünften Klasse, ab dann war es freiwillig. Es gab viele Hausaufgaben, aber es gab nur sechs Stunden mit kleinen Pausen zwischendrin. Sogar am Samstag gab es 3 – 5 Stunden Unterricht.

4.      Wann bist du auf unsere Schule gekommen und in welche Klasse?

2011 kam ich auf die Schule und übersprang die fünfte Klasse.

5.      Wie schnell hast du Deutsch gelernt ?

Ich habe relativ schnell Deutsch gelernt, nach einem Schuljahr.

6.      Wie hast du Deutsch gelernt ?

Ich war auf einer Sprachschule und habe das Jahrespensum in einem halben Jahr absolviert.

7.      Hast du für den Big Challenge gelernt ?

Ja, ein bisschen, ich habe jeden Tag 10 Minuten gelernt.

8.      Hast du Geschwister?

Ja, einen Bruder, er geht auch auf unsere Schule.

9.      Ist der auch so sprachbegabt wie du?

Ja, er ist auch gut in der Schule.

10.  Wie kommt es dazu das du so gut in Englisch bist?

Ich weiß es nicht, es kam einfach so.

11.  Hast du einen Trick beim lernen?

Nein, ich habe keinen Trick beim lernen, ich lerne einfach.

12.  War es leicht für dich, den Big Challenge so gut zu schreiben oder war das Zufall?

Der Big Challenge war für mich ziemlich leicht.

13.  Wie hast du reagiert, als du erfahren hast das du in NRW den 1.Platz gemacht hast ?

Ich habe mich darüber gefreut. ( CeNa, HeiDe & WeMa )

 

 

 

Is it really so important to speak English?

5 importent key-questions

We see today, that there are a lot of lazy purpils at our school who have a big antipahty against learning English. They always have rediculous excauses for not learning their vocabels. Is it possible to live without English in times of globalisation?

 

1.     How difficult is it for German speaking people to learn English compared to other languages?

Modern English and modern German have the same roots. They are both western Germanic languages. They both come from the germanic tribe-language of the Saxons. Hello or Hallo Wall(hello)den were the word germanic warriors used to salute each other. The Angelo-Saxons who settled in Great Britan around 450 spoke Old-English which is a prototype of Modern English. Both Modern German and Modern English, have influences from Latin, even if the German language has more Latin in it. For a example, Germans say not just "the", they have three diffrent articles. They use "der" for male persons, "die" for female persons and for animals they use "das".

That's difficult to learn for English speaking people. But for German speaking people to learn English, its easy because they just have to use "the". There is no formal "sie" in English and other nordic languages. English people always say "you".

To sum it up you can say that it is more difficult for english people to learn German than its for German people to learn english, and compared to other languages its easier to learn English for german people.

2.     What is easy and what is difficult in the English language?

English has a simple grammar and sentence structure. That makes English a good language to communicate with. Even if you say something grammatically wrong, the English speaking people can understand the meaning most of the time. If you make a grammatically mistake in German it often sounds strange but in English its much more easier to be understood. The difficult thing in English is that it has one of the biggest lexicons from all Indo-European languages. So if you want to learn English you have to learn a lot of vocabulary and you need to practise word-finding-skills.

 

3.     How can I make the most of my English?

English speaking people attach a lot of importance to being polite. It is much more important to be polite, than speak perfect English. If you ask someone on the street for information there is nothing wrong when the first thing you say is "Excuse me" and the last thing "Thank you very much". Dont use words like shit or f..., but use word like "thanks and please". Then nobody will start a war if you say something wrong.

4.     Is English all the same?

There are different dialects in every language. Besides British-English, there is American-English, which sounds a bit like chewing chewing gum while speaking and then there is also Australin-English. At school you learn British-English. But don't worry, the Americans or Australians still understand it. Its mostly a few words that are different. The British people say for example "film" and the American people say "movie". The British say "How are you?" and the Australian say "How are you doing?"

5.     Is it really so important to speak English?

So, there are 7.5 billon people on earth and about 0.38 billon use English as their mother tounge, but there are about 1,5 billon people who are able to speak English. To command a language it is not just an issue of talking, it is also an issue of being able to read and write. In my opinion, you do not have to have perfect command of English if its not your mother tongue. However, it is good to understand it. Nowdays, there are many English words that are needed when you work with a computer.

Ammon Haupt (10.1)

If you want to share your point of view on "How important is it to speak English?" or if you have tips for learning a language, write it down and give the article to Mrs. Friedland, me or another member of our "Kurt to Cornie Newspapierteam". Perhabs it will be published in our next edition.

 

 

 

 

MS Wissenschaft

´´Stadt der Zukunft´´

 

Die Ms Wissenschaft ist ein Binnenschiff, das verschiedene Häfen in Deutschland anfährt. Von Dresden kommend lief das Schiff Dessau,Berlin,Wolfsburg und zuletzt Hannover an. Es lag auch kurze Zeit an der Schlagde in Minden. Wie der Name schon sagt, der Zweck dieser Tour ist es, interessierten Leuten einen Einblick in die Zukunft unserer Städte zu verschaffen. 

 

Die Ausstellung konnte vom 1. Juni bis zum 3. Juni von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr besichtigt werden. Besucher hatten sogar die Möglichkeit, mittels der neusten Technik mit einigen Exponaten zu interagieren, um herauszufinden, wie schädliche und teure Auswirkungen auf die Umwelt vermieden werden können.

 

Zum Beispiel gibt es die Überlegung, ob es nicht besser wäre, Elektroautos für den Paketdienst einzuführen, weil pro Jahr 2,6 Milliarden Pakete in Deutschland zugestellt werden. 

 

Auch ich nutzte die Gelegenheit, mit einem Exponat zu interagieren. Die Aufgabe war, eine Ladung Eis per Dreirad-Auto möglichst effizient innerhalb von 5 Minuten von A nach B zu bringen. Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich, anstatt an dem Transport zu verdienen, nicht nur ein Minus machte, sondern noch erheblichen Schaden verursachte.

 

In einem Szenario wurde gezeigt, wie abhängig unsere Industrienation vom Strom ist, und was passieren würde, falls es zu einem vollständigen Ausfall der Stromversorgung über einen Zeitraum von drei Wochen kommen sollte. Schon nach zwei Wochen würden Notschlachtungen von Nutzvieh beginnen, weil die Tiere nicht mehr ausreichend versorgt werden könnten.   

 

 

 

 

 

 

 

Die Stadt der Zukunft? - Ein Besuch auf der MS-Wissenschaft

 

Das Wissenschaftsjahr 2015 und die Ausstellung an Bord der MS-Wissenschaft stehen dieses Jahr im Zeichen der Zukunftsstadt. Bei der MS-Wissenschaft handelt es sich von weitem betrachtet um ein relativ unscheinbares Frachtschiff, doch  unter Deck verbirgt sich die kleine, aber sehenswerte Ausstellung. 

Vom 01.06. - 03.06.2015 lag sie auch in Minden an der Liegestelle Fuldastraße in unmittelbarer Nähe zur Schachtschleuse. Zwei Schüler der K-T-G Dankersen, darunter ein Reporter der Schülerzeitung, hatten das Glück, für einen Tag freizubekommen, um sich die Ausstellung anzuschauen.

 

In drei Bereichen widmet sich die Ausstellung den Fragen:

Was macht eine Stadt aus?

Wie funktioniert eine Stadt?

Wie machen wir unsere Städte zukunftsfähig?

Man bekommt erklärt, wann und warum die ersten Städte entstanden, nämlich vor gut 10.000 Jahren, als die Menschen anfingen, sesshaft zu werden. Sie haben festgestellt,  dass in solchen Verbänden von verschiedenen Familienclans das Überleben wesentlich einfacher wird. Einfache Antwort, aber ihr hättet wahrscheinlich die Frage trotzdem nicht beantworten können.  Und man lernt, was eine Stadt eben ausmacht und wie sie sich auf die Umwelt auswirkt, z.B. Abgase, Lärm, Energieverbrauch, aber auch Faktoren wie Lichtverschmutzung, die man sonst meistens nicht berücksichtigt.

Wie eine Stadt funktioniert, ist ebenfalls eine Frage, die doch interessanter ist, als man denkt. Auf jeden Fall regt der Abschnitt der Ausstellung zum Nachdenken an.

Besonders interessant wird es bei der Frage, wie wir unsere Städte zukunftstauglich machen können. Man bekommt z. B.die Gelegenheit, seinen „Energiesparsinn“ in einem Elektroauto Simulator zu schulen.

Die fast 40 Exponate laden zum Ausprobieren und Mitdenken ein. Der Eintritt ist euronenfrei und das Schiff von 10Uhr – 19Uhr geöffnet, um 17Uhr gibt es Führungen.  Zudem besteht die Möglichkeit, vor der Ausstellung etwas zu trinken oder ein Stück Kuchen zu kaufen. 

Die nächste Station wird der Stadthafen Münster von 05.06. - 08.06.2015 sein. 

Ammon Haupt (9.1)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Tagebuch der Anne Frank

An einem Freitagabend trafen sich fünf Schüler und Schülerinnen aus der 9.1 mit ihrer Lehrerin  Friedi im E-Werk, um das „Tagebuch der Anne Frank“  in Theaterversion anzuschauen. Einstudiert hatte es die Portabühne.

 Alle waren schon um 19.30 Uhr vor Ort, also eine halbe Stunde vorm Beginn, damit  wir die  besten Plätze für bekommen würden. Doch  als wir in den Saal kamen, war der schon proppenvoll und wir bekamen  zum Glück noch sechs Plätze in der ersten und zweiten Reihe, die erstaunlicherweise noch frei waren. So warteten wir die letzten 15 Minuten darauf, dass das Theaterstück  startet.

Erstmal allgemein zu Anne Frank. Sie war 13 Jahre alt und war Jüdin, die sich mit ihrer Familie in einem Hinterhaus 1942 in Amsterdam versteckte, um  den Nationalsozialisten zu entkommen. Sie harrten zwei lange harte Jahre mit vier weiteren Personen auf engsten Raum aus. Es gab kaum Rückzugsmöglichkeiten sowie Lebensmittel und alle lebten unter der ständigen Angst, von den Nationalsozialisten entdeckt zu werden. Anne verwendete ihr Tagebuch als Gesprächspartner, da sie glaubte, dass  niemand sie während der schweren Zeit versteht. pastedGraphic.png

Wieder zurück zum Stück. Es wurden einige sehr wichtige Momente sowie Ereignisse dargestellt, also was den fünf  Personen zugestoßen ist  und was es für Konflikt in der Gemeinschaft gab. Dazu wurde auch gezeigt, wie oft sie fast von den Nationalsozialisten entdeckt wurden. Dies geschah trotzdem am Ende. 

Das Theaterstück ging   bis ca. 22.30 Uhr mit 15 Minuten Pause. .

Insgesamt fand ich das Theaterstück sehr interessant und irgendwie spannend, obwohl ich das Tagebuch der Anne Frank schon kannte. Es gab meiner Meinung nach ein paar rührende Momente, sowie sehr lustige, bei denen wir immer noch lachen müssen☺.

 

Viktoria Kuhfeld

 

 

„Jugendlich“-schwerer als Latein

 

Hey, Digga was geht? Sollten Sie das nicht verstanden haben, dann liegt das wahrscheinlich daran, dass Sie dieser „Sprache“ nicht mehr mächtig sind.

Es heißt soviel wie: „Hallo mein Freund, wie geht es dir?“

Aber warum reden Jugendliche in so einer „Sprache“, wie ist sie aufgebaut und warum ist es für Erwachsene so schwer, sie zu verstehen?

Keine Sorge, darüber werde ich ihnen jetzt Auskunft geben.

 

Wie erfinden Jugendliche solche Wörter?

Experten sind sich einig, dass sich die Jugendsprache durch ein paar Besonderheiten auszeichnet.

Oft hängen Jugendliche Silben an Wörter, auf eine Art, wie es Erwachsene nicht tun würden.

So entstehen zum Beispiel Wörter wie „endsauer“.

Meist geht es darum, den Ausdruck des Wortes zu verstärken.

Noch häufiger als es Erwachsene tun, verwendet die Jugend auch Wörter aus dem Englischen. 

Diese werden oft auch stark verändert.

So machten Hip-Hop-Musiker aus dem Englischen „to disrespect“ (missachten) die kurze Version „to diss“ (beschimpfen). 

Das hat die deutsche Jugend dann in „dissen“ geändert.

Dieses Wort hat sich schnell verbreitet und viele Jugendliche nutzen es, ohne den Ursprung zu kennen.

Meistens lassen Teenager auch ganze Wörter in ihren Sätzen aus.

So entstehen Sätze wie: „Ich geh nachher (in die) Stadt, kommst du auch (mit)?“ - „Auf jeden (Fall)!“

Diese Art von Sprache ist für Jugendliche viel bequemer, als die Standard- sprache (laut des Unterfränkischen Dialektinstituts die Sprache, die „überwiegend in der schriftlichen Kommunikation genutzt wird (…).

Die Regeln (…) der Standartsprache sind in der Rechtschreibung festgelegt.“ Sie drückt Gefühle besser aus und ist flexibler.

Die Jugendsprache hat aber auch einen bestimmten Zweck, nämlich die Abgrenzung von den Erwachsenen.

Auf die Frage, warum sie sich denn so ausdrücken, antworten viele Teenager mit: „Wir wollen nicht so sprechen wie Erwachsenen.“ oder: „Das schockiert die.“

Sie wollen die Zugehörigkeit zu der eigenen Gruppe zeigen.

Deshalb ist es ihnen auch oft peinlich, wenn Erwachsene versuchen, dieses Verhalten zu kopieren.

Allerdings wird die Jugendsprache auch oft kritisiert.

Hans Zehtmair, Vorsitzender des deutschen Rechtschreibrats, beschwerte sich öffentlich über den Sprachgebrauch Jugendlicher, insbesondere die Abkürzungen, die meist in SMS  und im Internet verwendet werden (z.B. aus „Hab dich Lieb“ wird „HDL“). Jedoch ist die Jugendsprache ein wesentlicher Entwicklungsschritt, denn die beinhaltet Kritik an Erwachsenen.

 

Die Jugendsprache befindet sich aber in ständiger Veränderung.

Über frühe Wörter wie „oberaffengeil“ wird heute gelacht, die heutige „Version“ setzt halt mehr auf andere Dinge, englische Wörter.

Auch berühmte Menschen wie „Youtuber“ (Leute, die Videos drehen und sie dann auf der Onlinevideoplattform Youtube hochladen) können (neue) Trends setzten und verbreiten.

 

Ich hoffe ich konnte Sie mit diesem Text ein wenig über die Jugendsprache aufklären. 

 

Luca Tim Meihöfer 

 

 

 

Das Leben als 14-Jährige - Hoffnungslos

 

Morgens früh aufstehen als 14-Jährige ist jeden Tag eine Qual. Der Wecker reißt uns aus unseren schönsten Träumen! Die Dusche beschert uns einen Kälteschock und dann muss man auch noch f-r-ü-h-s-t-ü-c-k-e-n. Damit startet man angeblich besser in den Tag. Welch ein Irrtum!  Der Magen ist wie zugeschnürt und die Zeit knapp.

Der Weg zur Schule verläuft kritisch. Jeder Schritt ist eine harte Herausforderung. Wenn man dann noch daran denkt, was man wieder nervige Lehrer ertragen muss und für welch unnötige Fächer man lernen muss, geht der letzte Rest von Lebensbejahung den Bach runter. Noch nicht an der Schule angekommen muss man eine erste Pause einlegen. 

Und wo? Natürlich in der Nähe Gottes. HALLELUJA!

Erschöpft lassen wir uns auf den Stufen der Kirche nieder. Der eine schickt einen Stoßgebet zum Himmel, der andere zündet sich eine Kippe an. Und dann passiert, was passieren muss:

Die älteste Lehrerin der Schule genannt die ''Omma'' oder ''der Friedinator'' kommt auf dem Fahrrad angeradelt. 

Natürlich gut gelaunt

Natürlich topfit. 

Natürlich müssen wir so tun, als grüßten wir höflich! 

Natürlich hat sie uns beim Rauchen erwischt.

Natürlich wird sie uns bei unseren Klassenlehrern verpetzen. 

Das Leben ist schrecklich, und dabei hat die Schule noch gar nicht begonnen.

 

Cekri/Lali

 

 

 

Der Sporthelfer

Um ein Sporthelfer hier an der KTG-Dankersen zu werden, erfordert das genau so viel Disziplin, so wie an vielen anderen Schulen. Selbst wenn man keine  Sportskanone ist, ist es dennoch machbar, einen Sportzhelferschein zu machen. Zur einer erfolgreichen Absolvierung werden auch viele theoretische Stunden benötigt. Besonders in den ersten Stunden sollte man Aufmerksam sein. Selbstverständlich ist es nicht verboten,sportlich zu sein, es erhöht sogar die Chancen, aber wie erwähnt: ist es kein MUSS.

Wichtig ist vor allem, wie man mit einer Gruppe umgeht. Es sind jeweils zwei Prüfungen/Tests zu absolvieren: Einmal, der Theorietest  zu einem selbst gewählten Thema. Dieses ist   vorzubereiten und wird auch vorgetreagen.

Und dann ist da noch einmal der meiner Meinung nach wichtigere Test: Eine selbst vorbereitete Sportstunde leiten... Aber nicht mit den restlichen aus der Gruppe... Es wird eine Klasse (meistens Jüngere) zugewiesen. die man zu betreuen hat.

Was kann man als Sporthelfer machen?

Nun, nach einer erfolgreichen Absolvierung wird es einem gestattet, ein Mittagsangebot zu führen, in einer Gruppe oder auch solo. Dementsprechend wird man auch bezahlt.

Mit einem Sporthelferschein könnte man ebenfalls höhere Chancen haben bei einem Verein oder sonstigen eine Assistentenrolle zu übernehmen oder gar eine Gruppe/Mannschaft zu leiten/führen.

Als Sporthelfer hat man aber auch  Pflichten zu erfüllen. Jeder Sporthelfer sollte dazu bereit sein, seine hilfreiche Seite zu zeigen und auch bei einem Streit nicht über zu reagieren und die Ruhe zu bewahren. Ärztliche Vorraussetzungen gibt es an sich nicht, aber wenn es mal zu einer Situation kommt, in der sich ein Kind verletzt, sollte man sich erstmals um dieses kümmern und es anschließend beim Sanitätsraum abliefern, oder den Lehrer dies übernehmen lassen.

Es gilt die sogenannte Vorbildfunktion, die normalerweise auch Lehrer, ältere (etc..) besitzen sollten. 

Also, wenn man sich  dafür entscheidet, ein Sporthelfer werden zu wollen, sollte man mit Selbständigkeit  gut umgehen können und sich darauf vorbereiten, eine gewisse Verantwortung tragen zu können.                                                                            

Stesi

 

 

 

Schülerlounge  

 

An unserer Schule gibt es seit dem 16.02.2015 eine Schülerlounge, die von Schüler/innen der Jahrgänge 9 und 10 unter der Leitung von Frau Hohmeier angeboten wird. 

 

Nach langer Planung und einigen Kochversuchen wussten wir, was wir in der Mittagspause montags anbieten wollen für Jahrgang 9 und 10.

Wir rechneten die korrekten Preise aus. 

Im Angebot sind: fruchtige Snacks, Gebäck, Überbackenes, Herzhaftes und warme/kalte Getränke.

In der Schülerlounge kann man sich auch setzen, Musik hören und chillen. 

Beim ersten Mal lief es ziemlich gut, vor allem die Sigara Börek waren ausverkauft.

Am Donnerstag besprachen wir noch einmal, was gut war und was man verbessern kann.

Jetzt hat sich einiges verändert, z. B. bereitet der 10. Jahrgang in der 3. und 4. Stunde alles vor, sodass der 9. Jahrgang in der 5.Stunde nur noch alles braten oder backen muss. So haben wir mehr Zeit, alles anzurichten. Jetzt  läuft es viel besser als am ersten Tag und wir sind schon ein eingespieltes Team.

Wir haben es jetzt auch so gemacht, dass alle Jahrgänge etwas kaufen können und am 09.03.2015 war auch so schönes Wetter, dass wir mit einem  Rollwagen  'rausgefahren sind und verkauft haben. 

Wir haben viel Lob bekommen gehört, dass die Schüler das gut finden und einige Lehrer kaufen auch schon bei uns ein. 

 

Also, nicht vergessen: Die Schülerlounge ist geöffnet

am   Montag

von 12.30 bis 13.30 Uhr

Gute Stimmung ist garantiert, bitte Hunger mitbringen.

 

Jakö 

 

 

Spiegelei-Brötchen im Minutentakt

 

Harte Arbeit im Schülerkiosk

 

Seit vielen Jahren gibt es an der KTG einen Schülerkiosk. Jeden Dienstag können die Schüler und Schülerinnen in der ersten Pause leckere Sachen für 's Frühstück kaufen. 

Ich selbst war zwei Jahre lang dabei. Hier mein Erfahrungsbericht:

Es gibt immer viel zu tun:

In zwei Schulstunden backten wir 60 Tomaten-Morzarella Stangen, 80 Spiegeleibrötchen,  50 Waffeln  und noch Vieles mehr. Die Speisen werden dann auf einem Tisch präsentiert. Hygiene steht wie immer an erster Stelle. Das bedeutet: Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen. Um 09:25 Uhr klopfen schon die ersten, als würden sie gleich verhungern. Um 09:30 Uhr wird die Tür geöffnet und die Schüler und Schülerinnen kommen in den Raum getrampelt wie Elefanten. So ist das jeden Dienstag. Sie werden dann versorgt mit all dem, was hergestellt wurde. Wenn alles verkauft ist, werden  die Einnahmen gezählt. 

Am Ende des Jahres macht man mit Fr. Lindemann einen Fahrradausflug ans Steinhunder Meer. Mit Fahrrad! 40 Kilometer fahren! Aber das ist nur der Weg hin! Zurück werden auch noch einmal 40 Kilometer geradelt. Aber immerhin kann man sich dann eine Nacht in einer Jugendherberge ausruhen. 

Nach diesem Ausflug, der aus den Einnahmen des Kiosk finanziert wird, übernimmt dann ein anderer Jahrgang den Kiosk.

 

 

Mirink

   
© Primus Schule der Stadt Minden